Die Macher Codemasters haben sich von dem in Deutschland so

Die Macher Codemasters haben sich von dem in Deutschland so bekannten Titel „DTM Race Driver“ getrennt und stellen „Grid“ als symbolischen Neuanfang in die Verkaufsregale, um beim Massenpublikum um Kufer zu werben.

Die Annherung an den bekannten ArcadeRennspielen wie „Need for Speed“ wurde nicht mit aller Konsequenz durchgefhrt, dafr spielt sich „Grid“ einfach realistischer und weitaus besser als die Konkurrenten.

Auerdem verbreiten die PolygonZuschauer (keine 2DPappfiguren) eine glaubwrdige Atmosphre, schreien auf, wann immer man einen Unfall baut und gehen auch mal in Deckung, wenn man gegen die Leitplanke knallt.

Das Fahrverhalten entspricht dem typischen CodemastersCredo: Eine gute und vor allem glaubwrdige Mischung aus Arcade, Simulation und Spielbarkeit, die im Hinblick auf Steuerung und Fahrzeugbeherrschung nach kurzer Eingewhnung in Fleisch und Blut bergeht.

Allerdings sind erfahrene Rennspielaktivisten dazu angehalten, im Schwierigkeitsgrad „Profi“ oder „Experte“ zu fahren. Das Spiel wre sonst zu einfach.

Im Expertenmodus agieren die KIgesteuerten Gegner wesentlich hrter, was dazu fhrt, dass man absichtliche Unflle tunlichst vermeidet, um sein Auto noch unbeschadet ber die Ziellinie zu bringen. Fehler werden gnadenlos durch Platzverluste bestraft .und am Ende hat man Schwierigkeiten unter die ersten Drei zu kommen. „Grid“ fordert den Spieler weniger durch die Mischung von Handling und Geschwindigkeit, eher symbiotisiert es Handling und Geschwindigkeit hoch zwei, aber paart diese .arcadelastige Mischung mit einem extrem realistischen Schadensmodell, das den Fahrer zur Rson zwingt.

Der Geschwindigkeitsrausch um Millisekunden kann auf derartige Weise zwar ausgebremst werden, .eine RewindFunktion spult jedoch das Renngeschehen um ein paar Sekunden zurck und schon geht es einfach weiter. Ein absoluter Nullmultiplikator fr den Frustfaktor. Schn das virtuelle Wagen nun auch mit Fluxkompensatoren fahren!

Die DriftChallenges gestalten sich nach dem gngigen Schema: Je nach .Kurvenlange, Geschwindigkeit und Lnge des Drifts, rattert eine Punktanzeige nach oben. Und wer die meisten Punkte .nach Hause driftet, gewinnt. Knallt man dagegen im Drift gegen die Fahrbahnbegrenzung, tadelt der KIJuror den Drift mit 0 Punkten. Je hher der Schwierigkeitsgrad, desto .weniger „Rewinds“ erhlt man, dafr sammelt der Fahrer allerdings mehr RufPunkte. Mit diesen Punkten schaltet man im spteren Spielverlauf neue Meisterschaften und Sponsorenangebote frei. Das hier die Motivationskurve nicht abbrechen will, ist vorprogrammiert.

Schaffe ich es, auf dem Schwierigkeitsgrad „Experte“ in der Mailnder Innenstadt einen Platz auf dem Siegertreppchen einzufahren, wenn ich nur einen Rewind zur Verfgung habe und die Strecke mich durch enge Passagen zu Kollisionen zwingt?

„Grid“ fesselt, nicht unbedingt von der ersten Minute an, dafr aber nach einigen Stunden umso mehr. Ich kann einfach .nicht den Wagen in der virtuellen Garage lassen und muss wieder fahren. Immer wieder. Immer schneller. Nur noch die eine Kurve perfekt nehmen, um .ein paar Millisekunden besser zu sein, erster zu sein, den Ruf zu verbessern, mehr Preisgelder zu ergattern, um noch mehr Wagen kaufen zu knnen.

Diese typische Suchtkurve kennt man aus anderen Spielen. Trotzdem hlt „Grid“ mich gekonnt in seinen Bann eine Art Wrgegriff, der schtig macht.

Man kann es Magie nennen. Klar, wre das Spiel eine Frau, dann wre es uerlich ein TopModel und wre sehr umgnglich bezglich des Charakters. Trotzdem verliebt man sich nicht zwangsweise in so eine „Frau“. Da gibt es noch etwas Magisches, Unbeschreibliches, ein .nun ja, ein Etwas. Und das macht „Grid“ zum Ausnahmespiel und stellt das im Nachhinein eher schlechte „Need For Speed Pro Street“ und auch das gelungenere „Juiced 2“ absolut in den Schatten. Mit den durch die diversifizierenden Spielanstze .

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